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Servus Helli,

die neue Saison steht vor der Tür und so langsam rückt auch die Vorbereitung für die Saison 2018/19 in greifbare Nähe. Du übernimmst die 1. Mannschaft des SV Zamdorf zur neuen Saison. Viele werden dich noch aus deiner aktiven Zeit beim SVZ kennen. Für alle anderen: Stelle dich doch bitte kurz vor...

Servus, mein Name ist Helmut Entholzner, ich bin 42 Jahre alt, verheiratet und bin zweifacher Familienvater. Neben meinem Beruf als Industriemechaniker und meiner Leidenschaft für den Fußball fahre ich gerne in den Urlaub, gehe Skifahren oder spiele Tischtennis.  

Kommen wir zum Sportlichen. Trotz des Abstiegs hast du dich dazu entschlossen, den SVZ als Trainer zu übernehmen. Was gab den Ausschlag dafür, die Aufgabe in Zamdorf anzunehmen?

Nach zwei Jahren Pause bin ich wieder voll motiviert eine neue, junge und willige Mannschaft zu übernehmen. Da ist der SV Zamdorf nach meinem Gefühl genau der richtige Verein. In welcher Liga wir in der neuen Saison spielen, hat bei meiner Entscheidung nie eine Rolle gespielt.

War viel Überzeugungsarbeit nötig, um dich an Bord zu holen?

Eigentlich nicht, ich hatte ja als Spieler schon sieben wunderbare Jahre beim SVZ und weiß, wie der Verein tickt.

Die erste Mannschaft tritt in der kommenden Saison in der Kreisklasse an. Welche Ziele verfolgst du mit der neuen Mannschaft?

Ich will natürlich um den Aufstieg mitspielen und dafür ein Team formen, das jede Woche Vollgas gibt und sich immer wieder verbessern will.

Nun ist die Mannschaft ja noch relativ jung. Worauf wird es deiner Meinung nach ankommen, um die gesteckten Ziele auch zu erreichen?

Wenn alle Spieler, und damit meine ich auch die Auswechselspieler oder die Jungs, die verletzungsbedingt zuschauen müssen, an einem Strang ziehen und dieses Ziel Woche für Woche verfolgen, können wir es gemeinsam schaffen.

Am 18. Juli startet die Saisonvorbereitung, die knapp sechs Wochen dauert. Auf was wirst du Wert legen und wie sehen die Kernpunkte deiner Arbeit aus?

Die Trainingsbeteiligung wird sehr wichtig sein, damit jeder unsere Ideen und auch das System schnell verinnerlicht und auf dem Platz umsetzen kann. Ein Kernpunkt wird aber auch die Grundfitness der Spieler bertreffen. Dazu kommt sehr viel Techniktraining.

Die Mannschaft bleibt trotz des Abstiegs größtenteils zusammen – Vorteil oder Nachteil, und was forderst du von den Jungs ein?

Natürlich ist das ein Vorteil und sagt ja auch schon viel über den Charakter der Mannschaft aus, wenn man nach einem Abstieg nicht auseinander fällt, sondern zusammen bleibt und das Geschehene wieder geraderücken will. Ich hoffe, dass jeder Spieler voll mitzieht, sich verbessern will und das Beste für das Team und den Verein gibt.

In deiner aktiven Karriere bist du im zentralen Mittelfeld aufgelaufen. Hast du eine bestimmte Spielidee, die du dem SV Zamdorf vermitteln möchtest?

Ich bevorzuge schnelles und kontrolliertes Kurzpassspiel von hinten heraus. Bei Ballverlusten ist schnelles offensives Pressing angesagt.

Auch die Talentschmiede wird in der nächsten Saison in der Kreisklasse antreten. Wie wird die Zusammenarbeit mit dem Trainerteam der 2. Mannschaft aussehen und haben auch die Spieler der Zweiten die Chance, in die Erste aufzurücken?

Wir Trainer haben abgemacht, dass wir uns ständig austauschen und die Leistungen jedes Einzelnen besprechen. Der Kader der ersten Mannschaft ist keine geschlossene Gesellschaft und steht immer offen. Mit guten Leistungen rutscht man schnell mal in die Erste oder auch umgekehrt.

Zum Abschluss: Welches Getränk bevorzugst Du nach einem Sieg? 

Ich stoße gerne mit einer Goaßmaß oder einem Cuba Libre an.

Helmut, vielen Dank für das Gespräch. Für die Saison 2018/19 wünschen wir Dir alles Gute und viel Erfolg.