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SV Zamdorf – VfB Forstinning 4:1 (0:0) - Mit einer äußerst konzentrierten Leistung und großem Willen ringt der SV Zamdorf den seit 15 Spielen ungeschlagenen Tabellenführer aus Forstinning am Ende deutlich mit 4:1 nieder.

 

Mit strahlenden Sonnenschein und einem perfekten Rasen, waren die Rahmenbedingungen für ein echtes Spitzenspiel gegeben. Und es sollte eines werden. Die erste Halbzeit verlief sehr ausgeglichen und auf hohem Niveau. Den ersten Aufreger gab es Mitte der ersten Halbzeit, als nach einem Eckball der Gäste der SVZ-Stürmer Johannes Behr beim anschließenden Konter im Forstinninger Strafraum zu Fall gebracht wurde und der Schiedsrichter, zum Unverständnis vieler, Freistoß für Forstinning gab. Zamdorf sowie Forstinning erspielten sich viele aussichtsreiche Situationen, aber beide Viererketten waren absolut auf der Höhe. So blieb es zur Halbzeit bei einem munteren 0:0.

In der zweiten Hälfte sollte der Unterhaltungswert der Partie nochmals deutlich gesteigert werden. In der 53. Minute verlor die starke Zamdorfer Innenverteidigung mit Marco Maier und Andreas Neumayer nach einem langen Abschlag kurz die Orientierung und Bekim Shabani traf mit einem abgefälschten Heber ins lange Eck.

Nicht beeindruckt vom Rückstand wurde der SV Zamdorf nun deutlich zielstrebiger in seinen Aktionen. Nach einer Hereingabe von Maximilian Zander scheiterte der zuvor eingewechselte Josef Zander noch an einem Gegenspieler - aber den Abpraller konnte Kevin Becker in der 61. Minute zum verdienten Ausgleich verwandeln.

 Angespornt durch diesen Treffer verlängerte wiederum Becker kurze Zeit später einen Freistoß von Michael Huber per Kopf ins lange Eck zur 2:1 Führung. Die Gäste wirkten zunehmend ratloser und als Kevin Becker dann noch per Weitschuss den lupenreinen Hattrick klarmachte war die Partie im „Sack“. Den Abschluss zum 4:1 markierte dann noch Josef Zander mit einem platzierten Schuss von der Strafraumlinie.

SVZ-Trainer Florian Albrecht wirkte nach dem Spiel sehr zufrieden, aber mahnte auch gleich im Hinblick auf das schwere Auswärtsspiel in Waldtrudering, „denen steht das Wasser bis zum Hals, das wird ein dickes Brett“, während Co-Trainer Robert Stanglmaier sich mit einem schelmischen „das ist der schönste Sonntag in derer Woch‘“ von der Anlage verabschiedete.

 

Stimmen zum Spiel:

Kevin Becker: „Das war eine überragende Mannschaftsleistung! Wir haben uns nach dem Rückstand nicht aus dem Konzept bringen lassen und haben immer an unsere Qualität geglaubt. Ich bin stolz auf das Team und die Entwicklung die jeder Einzelne in den letzten Jahren gemacht hat. So muss es weitergehen.“