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FC Stern München - SV Zamdorf 1:1 (1:1) - Im vierten Anlauf kommt der SV Zamdorf über ein 1:1 beim Auswärtsspiel gegen den FC Stern nicht hinaus. Die Art und Weise wie die Mannschaft auftritt überzeugt jedoch und lässt auf die nächsten Wochen hoffen.

Mit einer viertelstündigen Verspätung fing die Partie der Tabellennachbarn an und Zamdorf übernahm sogleich das Zepter. Unter der Woche hatte man sich in Zamdorf, nach den zuletzt blutleeren Vorstellungen, noch zusammengesetzt und sich ausgesprochen. „Wir haben alles auf „Null“ gesetzt und einen Prozess eingeleitet. Es wird ein langer Weg und es wird Rückschläge geben, aber wir sind davon überzeugt, dass es das Richtige für den Verein und vor allem für die Mannschaft ist.“, so SVZ-Trainer Florian Albrecht über die Geschehnisse vom Mittwoch. 

Nach kurzem Abtasten der beiden Mannschaften nahm die Partie Fahrt auf. Doch entgegen des Spielverlaufs machten die Sterner mit ihrer ersten und einzigen Chance der ersten Halbzeit das Tor. Nach einer Hereingabe war Janotta zur Stelle und nagelte den Ball ins Zamdorfer Tor. Jedoch behielt der SVZ Ruhe und versuchte sich stoisch Chance um Chance herauszuspielen und dann war es in der 35. Spielminute wieder Vorarbeiter Hierl und Goalgetter Leo Evertz die in Kombination den Ausgleich besorgten. Weitere Chancen wurden liegen gelassen und so ging es mit dem Unentschieden in die Pause.

Die zweite Hälfte stellte sich nun noch einseitiger dar. Es spielte im Groben nur noch der SVZ, bis auf eine Großchance der Sterne die jedoch SVZ-Keeper Oliver Albrecht grandios entschärfte, was ihm nach dem Spiel die Hochachtung des Heimkeepers einbrachte. Doch der Siegtreffer sollte nicht mehr fallen, was zum einem am Heimkeeper Stenzel lag und zum anderen teilweise an der fehlenden Cleverness der Zamdorfer. Doch SVZ-Co Stanglmaier wusste auch ohne die 3 Punkte die Art und Weise einzuordnen. „Die Mannschaft hat 90 Minuten mit Geduld und Leidenschaft gespielt, damit haben wir den geforderten nächsten Schritt gemacht, aber es warten noch viele weitere Schritte auf uns. Deshalb ist es trotz des verpassten Dreiers der schönste Sonntag in derer Woch’.“, sprach’s und entschwand nach Unterbiberg zum „scouten“ der Talentschmiede.