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SV Zamdorf - FC Rot-Weiß Oberföhring 1:2 (1:0) - Ein Spiel in dem Zamdorf lange wie der sichere Sieger aussah drehte sich innerhalb von 7 Minuten in der zweiten Halbzeit durch zwei Platzverweise für die Hausherren. Am Ende muss Mutter Natur nachhelfen, dass es für den glücklichen Siegtreffer der Gäste reicht.

Wie in den letzten Spielen agierte Zamdorf von Beginn an sehr konzentriert und mutig. Dieser Mut zahlte sich bereits in der 10 Minute aus als Benjamin Huzejrovic im Strafraum rüde zu Fall gebracht wurde. Kajetan Vorwalder besorgte anschließend per Elfmeter für die Führung. Mit der Führung im Rücken spielte Zamdorf sehr konzentriert weiter und kam zu weiteren Möglichkeiten. Nur einmal kurz vor der Halbzeit musste SVZ Keeper von Wins sein ganzes Können aufweisen.

Die zweite Hälfte begann wie ein Alptraum für die bis dato starken Gastgeber. Bereits vier Minuten nach der Halbzeit wurde Holzer mit Rot vom Platz gestellt und nur sieben Minuten später wird mit Huber, der bis dahin einzige gelbvorbelastete Spieler auf Zamdorfer Seite, mit Gelb-Rot ebenfalls vom Platz gestellt.

Sollte nun das große Schützenfest losgehen? Mit Nichten, trotz zwei Mann Überzahl fiel Oberföhring nicht viel ein, gegen einen aufopferungsvoll kämpfenden Rest des SV Zamdorf und so kam es zwar zu Chancen, aber erst in der 83. Minute fiel der Ausgleich.

„Da hält der Knall (AdR. Phillip von Wins) überragend, aber wir bekommen den Ball nicht weg und der vierte Versuch war halt dann drin.“, beschreibt SVZ Co Stanglmaier die Szene.

Und weil wahrscheinlich sonst nie die Führung gefallen wäre, half in der letzten Aktion des Spiels nach einem Abstoß von SVZ Keeper von Wins der zurückgeschossen wurde, der just in diesem Moment aufkommende Sturm mit und hob den Ball über den chancenlosen Keeper direkt ins Tor zum schmeichelhaften Siegtreffer.

„Ich weiß nicht, ob man in der zweiten Halbzeit über 4 Minuten nachspielen lassen muss, wenn man in der ersten Halbzeit bei einer mehrminütigen Verletzungsunterbrechung nur zwei Minuten nachspielen lässt. Da fehlt mir die Relation. Aber es ist wie es ist.“, kommentierte SVZ Trainer Florian Albrecht den dramatischen Höhepunkt des Spiels bevor er zur kurzfristig anberaumten Krisensitzung entschwand.