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Der SV Zamdorf befindet sich in der wohl verdienten Winterpause. Seit der neuen Saison ist Helmut „Helli“ Entholzner Trainer beim Kultverein seit 1974. Wir haben mit ihm über den bisherigen Saisonverlauf, seine persönlichen Highlights und die Entwicklung der Mannschaft gesprochen.

Servus Helli, die Hinrunde in der Kreisklasse 5 ist vorbei. Mit 32 Punkten steht der SV Zamdorf an der Tabellenspitze. Wie fällt dein Fazit zur Winterpause aus?

Helmut Entholzner: „Nach einem Abstieg ist es natürlich nicht einfach, die Liga zu sofort wieder anzuführen und direkt, um den Aufstieg mitzuspielen. Wir haben uns aber von Spiel zu Spiel mehr Selbstvertrauen geholt und sind dadurch auch spielerisch immer besser geworden. Daher bin ich sehr zufrieden mit der Vorrunde! Die Trainingsbeteiligung war gut, könnte aber noch besser sein.“ 

Was war dein persönliches Highlight der bisherigen Spielzeit?

Helmut Entholzner: „Bisher gab es für mich noch kein Highlight. Ich hoffe, dass es am Ende der Saison einen Höhepunkt gibt.“

Welche Spieler haben dich positiv überrascht?

Helmut Entholzner: „Da will ich niemanden hervorheben. Mich hat eigentlich die ganze Mannschaft positiv überrascht. Fast alle Kaderspieler haben sehr gut trainiert und sich von Woche zu Woche in den Spielen gesteigert.“ 

An welchen Stellschrauben hast du gearbeitet, um dem Team neues Selbstvertrauen und Sicherheit zu geben?

Helmut Entholzner: „Bei uns stand von Anfang an der Spaß im Vordergrund, denn nur mit dem mit Spaß kommt die Lockerheit. Daraus resultieren dann die positiven Ergebnisse.“

Wo siehst du dennoch Verbesserungspotenzial in der Mannschaft?

Helmut Entholzner: „Natürlich gibt es überall Verbesserungspotential. Unsere größten Defizite haben wir aber definitiv im Torabschluss. Daran müssen wir arbeiten.“

Wird es trotz der guten Hinrunde in Winterpause Neuzugänge geben? Wenn ja, kannst du uns Namen nennen?

Helmut Entholzner: „Wenn ein Spieler zu uns kommen will, der uns weiterhilft, nehmen wir ihn natürlich gerne auf. Unser Kader ist aber groß und gut aufgestellt, von daher sind wir nicht aktiv auf der Suche.“

Hast du auch Spieler aus der 2. Mannschaft im Fokus?

Helmut Entholzner: „Es gibt schon den einen oder anderen Spieler, der auch für die erste Mannschaft interessant ist. Die Situation ist für mich als Trainer daher sehr gut – kein Spieler der „Ersten“ kann sich ausruhen. Sollte das der Fall sein, habe ich in der Rückrunde kein Problem damit, einen Spieler auszutauschen und einem Spieler der „Zweiten“ eine Chance zu geben.“

Eine klare Ansage. Die 2. Mannschaft steckt mitten im Abstiegskampf. Wirst du im kommenden Jahr öfters Spieler an die „Zwoate“ abstellen müssen?

Helmut Entholzner: „Wenn es die Situation hergibt, geben wir mit Sicherheit Spieler ab und helfen der Zweiten. Der Fokus liegt aber ganz klar bei der ersten Mannschaft!“

Im Aufstiegsrennen mischen noch einige Teams mit. Wer sind aus deiner Sicht die größten Konkurrenten und warum?

Helmut Entholzner: „Da denke ich sofort an den Putzbrunner SV. Die haben eine junge und hungrige Mannschaft mit enorm viel Potenzial. Für mich die spielstärkste Mannschaft ist aber NK Hajduk. Sie sind auf den wichtigen Positionen extrem gut besetzt. Wir haben aber auch kein schlechtes Team (lacht).

In der Vorbereitung auf die Rückserie fahrt ihr auch ins Trainingslager nach Italien. Was erwartest du von den Tagen am Gardasee?

Helmut Entholzner: „Wir wollen in der Zeit dort, zu einer noch engeren Einheit werden und weiter zusammenwachsen. Jeder Einzelne muss zu 100 Prozent Vollgas geben, damit wir uns immer weiter verbessern. Das gilt aber für die gesamte Vorbereitung.

Worauf wirst du in Italien Wert legen?

Helmut Entholzner: „Ganz einfach: Disziplin, Pünktlichkeit und Vollgas auf dem Platz. Sonst kann ich auch mal ungemütlich werden.“

Mit Stern München, Neuperlach II, Fortuna Unterhaching und Putzbrunn erwartet euch gleich ein straffes Auftaktprogramm. Siehst du deine Mannschaft gerüstet?

Helmut Entholzner: „Ich habe vollstes Vertrauen in die Jungs. Jeder wird sein Bestes geben, da bin ich mir absolut sicher. Wir werden am 1. Februar in eine anspruchsvolle Vorbereitung starten und versuchen unsere gesteckten Ziele zu erreichen.“

Danke für das Gespräch und viel Glück in der neuen Saison-Hälfte!