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Am Sonntag erwartete die Zamdorfer Zweitvertretung den FC Teutonia München zum Heimspiel.

Nach dem verpatzten Saisonstart wollte man die ersten beiden Niederlagen abhaken und nach vorne blicken. Motiviert und kampfeslustig gab man sich vor dem Spiel, aber bereits nach 3 Minuten die kalte Dusche: Nach einer kurz ausgeführten Ecke von Teutonia schien die Situation bereits geklärt, allerdings fasste sich der ballführende Spieler ein Herz und versuchte ein Dribbling gegen 4 Mann des SVZ. Und tatsächlich konnte er fast unbedrängt in den Sechzehner vordringen und mit einem schönen Schlenzer die Führung für Teutonia markieren. Sichtlich beeindruckt von dem frühen Rückstand war die Verunsicherung bei Zamdorf deutlich spüren. Schlampige und ungenaue Pässe ließen kaum ein vernünftiges Aufbauspiel zu. So musste man immer wieder dem Gegner hinterherlaufen und einige brenzlige Situationen überstehen. Erst Mitte der ersten Halbzeit besonnen sich die Zamdorfer darauf den Ball konzentriert und sauber laufen zu lassen mit einfachen Pässen. Und schon hatte Teutonia die ersten Probleme in der Defensivarbeit und die Talentschmiede kam durch Oskui und Hagl zu zwei Großchancen wobei Oskui leider nur den Querbalken anvisierte. Leider dauerte diese Phase nur 10 Minuten an und man hatte Glück nach einem kollektiven Tiefschlaf der Hintermannschaft nicht noch vor der Halbzeit das 2. Gegentor zu kassieren. So ging es mit 0-1 in die Pause, in der man sich vornahm das Ruder herumzureißen und alles zu geben, um nicht als Verlierer vom Platz zu gehen.

Aber auch Teutonia versuchte weiter Druck zu machen und einen zweiten Treffer zu erzielen. Aber dank eines souverän agierenden Torwarts Oliver Albrecht, der eine fehlerfreie Partie ablieferte, konnte der Kasten in der zweiten Hälfte sauber gehalten werden. Trotz der spielerischen Defizite zeigten die Zamdorfer Jungs aber vollen Einsatz und hielten immer wieder dagegen. Dadurch konnten auch offensiv noch ein paar Akzente gesetzt werden, welche in der 73. Minute durch den Ausgleich von Domink Jost auch belohnt wurde. Als sich Teutonia in der 75. Minute noch durch eine Rote Karte selbst dezimierte, keimte nochmal Hoffnung auf den ersten Dreier in dieser Saison auf, aber leider konnte man aus der Überzahl keinen Profit mehr schlagen. Aufgrund des Spielverlaufs kann man sich aber dann doch über den ersten Punkt in der neuen Saison freuen.  

Fazit: Leider schlägt sich die junge Truppe des SVZ II immer noch mit den gleichen Problemen herum. Allerdings merkt man, dass Einsatz-und Laufbereitschaft stimmen und auch der Wille der Mannschaft da ist. Wenn man es endlich mal schafft über 90 Minuten konzentriert zu Werke zu gehen und einfachen Fussball zu spielen, kann man gegen jeden Gegner mithalten und auch die nötigen Punkte zum Klassenerhalt einfahren.