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Der SV Zamdorf II hat zu Beginn der Rückrunde einen wichtigen Erfolg im Kampf um den Klassenverbleib eingefahren. Gegen den technisch starken TSV 54 - DJK München stand am Ende ein hart erkämpfter 3:0-Erfolg.

Dabei waren die Voraussetzungen vor dem Spiel denkbar schlecht. Starker Wind, Sturmböen, Regen und kein Kunstrasenrasenplatz. Sowohl Heim- als auch Gastmannschaft rechneten mit einer Spielverlegung, doch der Schiedsrichter überraschte beide Teams mit der gewünschten Ausführung des Spiels. So konnte das erste Punktspiel wie geplant um 14.30 Uhr auf roter Erde angepfiffen werden.

Mit dem Wind im Rücken und  auf dem nassen und unebenen Untergrund war die Devise der Zamdorfer Mannschaft eindeutig: die Bälle in der Defensive klären und nach langen Bällen auf die Abpraller gehen. Zudem griff die Systemumstellung auf Dreierkette recht schnell, wodurch der Gegner früh unter Druck gesetzt wurde. Das neue System ist zwar sehr laufintensiv, kommt der Kompaktheit der Mannschaft jedoch zu Gute, wie bereits die ersten Testspiele zeigten. Nach der harten und arbeitsreichen Vorbereitung ist die Zamdorfer Mannschaft nun in der Lage, den Gegner auch hoch anzulaufen, was oftmals mit einfachen und schnellen Ballgewinnen belohnt wird.

Nach diesem Plan fällt dann auch nach rund 14 Minuten der Führungstreffer durch Huber, der den Ball dem letzten Abwehrspieler abnimmt und dann alleine vor dem Torwart souverän verwandelt. Auch der zweite Treffer resultiert aus einem Ballgewinn, Holzer steckt auf Neumayer durch und die Leihgabe der Ersten bringt den Ball im Netz unter. Das dritte Zamdorfer Tor gelingt dann unter gütiger Mithilfe des Windes: Sigmund tritt einen Eckball Richtung Tor, der Ball wird länger und länger, sodass der Keeper die Kugel nur noch ins Tor abwehren kann. Strittig ist nur, wie der Treffer gewertet werden soll. Direkter Eckball von Sigmund oder doch Eigentor des Keepers (was lautstark von der Zamdorfer Bank gefordert wurde :D). Ohne Videobeweis in den Amateurklassen wohl nie aufzuklären. Mit dem komfortablen 3:0-Polster ging es in die Halbzeit, wobei die Trainer auf die Gefährlichkeit des Windes hinwiesen, welcher jeden langen Schlag des Gegners nahezu unberechenbar machte.

Keeper Staudinger und die Zamdorfer Dreierkette trotzen den widrigen Bedingungen aber souverän und ließen kaum eine gefährliche Situation zu. Die zweite Halbzeit war von viel Kampf geprägt, wobei einige Spieler die Nerven verloren, was zu drei Feldverweisen unter anderem für Nambige führte. Die Zamdorfer ließen sich an diesem Tag jedoch nicht mehr aus der Ruhe bringen und hätten bei zahlreichen Kontermöglichkeiten bzw. einigen fraglichen Abseitsentscheidungen das Ergebnis noch deutlicher gestalten können.

Am Ende steht ein erfolgreicher Rückrundenstart mit wichtigen drei Punkten im Kampf um den Klassenerhalt! Nachdem die Mannschaft von Beginn an den Kampf auf schwerem Geläuf annahm und über die gesamte Spielzeit kaum gegnerische Torchancen zuließ, kann man von einem letztlich verdienten Sieg sprechen.

Mit diesem Erfolg und dem so gewonnenen Selbstbewusstsein kann nun beim ersten Heimspiel der Tabellenvierte Ludwigsvorstadt die Probe erfolgen, ob das neue System und neue Gesicht der Zamdorfer Mannschaft auch gegen eine Spitzenmannschaft Bestand haben.

Coach Maximilian Krüger: “Ich bin sehr zufrieden mit meinen Jungs, besser hätten wir nicht in die Rückrunde starten können. Auch wenn das heute mit Fußball wenig zu tun hatte, hat bei uns die Laufbereitschaft und der Einsatz gestimmt. Jetzt müssen wir das Selbstvertrauen und den Schwung mit in die nächsten Spiele nehmen und gegen Ludwigsvorstadt auch spielerisch zeigen was in uns steckt.“