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SV Zamdorf II - FC Ludwigsvorstadt 0:4 (0:2)   Nach dem perfekten Start in die Rückrunde wollte die zweite Mannschaft des SV Zamdorf gegen eine Topmannschaft der Liga direkt nachlegen, erwischte aber einen komplett gebrauchten Tag.

Von Beginn an merkt man der Mannschaft an, dass an diesem Sonntag nicht viel zusammenlaufen sollte. Die komplette Spannung fehlte, Zweikämpfe wurden nicht angenommen und der Spielaufbau kann maximal als „stets bemüht“ bezeichnet werden. Nichtsdestotrotz konnte man ein Gegentor bis zu einem mehr als fragwürdigen Elfmeterpfiff verhindern. Güler wird vom Gegenspieler an den gegnerischen Stürmer gedrängt, dieser geht zu Boden und der an diesem Tag leider des Öfteren danebenliegende Schiedsrichter zeigt auf den Punkt. Nachdem Zamdorf nun etwas besser ins Spiel kam, vor dem Tor aber viel zu unentschlossen auftritt, folgt der nächste Nackenschlag kurz vor der Halbzeit. Eine Freistoßflanke aus dem Halbfeld wird immer länger und senkt sich letztlich ins lange Eck, sodass es zur Halbzeit 0:2 steht.

Zur zweiten Hälfte nahm man sich nun einiges vor, doch an diesem Tag bekommt die „Zwoate“ einfach keinen Zugriff auf das Spiel. Gerade das Aufbauspiel und die Offensive lassen an diesem Tage zu wünschen übrig. Es folgen die Gegentore drei (vorausgegangen ein Foul an Maid) und vier (klare Abseitsposition des gegnerischen Angreifers), was zu dem unglücklichen Auftritt der Mannschaft passte. Doch anstatt sich auf das eigene (schwache) Spiel zu konzentrieren, beschäftigte sich die Mannschaft mehr mit dem Schiedsrichter, sodass am Ende eine völlig verdiente Niederlage steht. Dieser zeigt sicherlich eine unglückliche Leistung, ist aber nicht schuld an der Niederlage der zamdorfer Mannschaft, bei denen einfach während der kompletten Partie wenig gelingt.

Ludwigsvorstadt zeigt, dass mit mannschaftlicher Geschlossenheit eine Spitzenposition in dieser Liga möglich ist. Spielerisch gibt es sicher stärkere Mannschaften, aber die Truppe ist eine homogene Einheit, in der einer für den anderen kämpft. Somit steht diese sympathische und sehr faire Mannschaft völlig zurecht oben in der Tabelle, während Zamdorf weiterhin im Abstiegskampf steckt und dringend wieder auf die Tugenden zurückgreifen sollte, die an diesem Tage nur der Gegner auf den Platz brachte.

Nächsten Sonntag gegen Teutonia kann die Mannschaft zeigen, dass mehr in ihr steckt als dieser über weite Strecken blutleere Auftritt.

Coach Maximilian Krüger: “Die ersten 20 Minuten hatten wir den Gegner und das Spiel gut im Griff, leider haben wir danach zu keiner Zeit zu unserem Spiel gefunden. Das war wieder ein Beispiel wie schnell die Leistung bei uns abfallen kann. Wir werden das Spiel diese Woche im Training aufarbeiten, um mit einem klaren Kopf und neuer Energie gegen Teutonia wieder zu unseren Stärken zu finden.“