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ESV München – SV Zamdorf  5:4(2:2)   Nach einer ansprechenden und kämpferisch starken Leistung des SV Zamdorf gegen den Bezirksligisten ESV München im Halbfinale des Kreispokals, sah alles lang nach der Sensation aus. Doch dann wurde das Team, um Mannschaftskapitän Christopher Sarnes, auf der Schlussgeraden noch abgefangen und verlor in den Schlussminuten das Spiel mit 4:5.

 

Die akut abstiegsgefährdeten „Eisenbahner“ zeigten zuletzt in der Liga ansteigende Form. Es entwickelte sich von Beginn an eine schnelle ausgeglichene Partie. Den ersten Treffer konnte der ESV schon in der 10. Minute für sich verbuchen. Aber Zamdorf, im Vergleich zum eher mageren Auftritt vor 14 Tagen gegen den FC Unterföhring, war in allen Mannschaftsteilen präsenter und glich durch Behr nur kurze Zeit später aus.

Infolge tauchte Kevin Becker allein vor dem Tor des ESV auf und der herauseilende ESV-Torwart konnte den Lupfer nur außerhalb des Strafraums mit der Hand klären und wurde folgerichtig mit der roten Karte vom Platz gestellt. In der 38. Minute war es dann aber so weit: der SVZ konnte in Persona von einem sehr stark aufspielenden Kevin Becker per Abstauber 1:2 in Führung gehen. Aber auch die Gastgeber zeigten trotz Unterzahl große Moral und glichen durch einen wuchtigen Kopfball kurz vor der Pause noch aus.

Co-Trainer Stanglmaier zeigte sich vor allem von der Einstellung seiner Mannschaft beeindruckt und merkte an, dass die Mannschaft die Vorgaben bis dahin super umgesetzt hat.

Nun war es Johannes Behr in der 58. Minute mit seinem zweiten Tor vorbehalten den Torreigen der zweiten Hälfte zu eröffnen. Vier Minuten später schlug ein Freistoß des ESV im Gehäuse der Zamdorfer ein. Dennis Grotenklas verwandelte einen Schlenzer von außerhalb des Strafraums in der 63. Spielminute zum 3:4 und stellte so die knappe Führung wieder her.
Ab der 83. Minute überschlugen sich dann die Ereignisse: Zunächst wurde der zuvor eingewechselte Maximilian Bröckx wegen einer vermeintlichen Tätlichkeit vom Platz gestellt. In der 88. Minute fand ein Sonntagsschuss aus 45 m den Weg zum Ausgleich ins Tor des SVZ. Und nur zwei Minuten später besiegelte ein verlängerter Kopfball das späte Ausscheiden des SV Zamdorf.

Trainer Florian Albrecht wirkte recht ratlos zum Ausscheiden seiner Mannschaft, aber richtete den Blick auch gleich nach vorn. „Das ist sehr unglücklich für uns gewesen, aber nach so einer Leistung können wir erhobenen Hauptes den Platz verlassen und am Sonntag erwartet uns schon die nächste schwere Aufgabe gegen Srbjia.“